In einem denkmalgeschützten Ringstraßenpalais wurden Wohn-, Arbeits- und Laborräume ausgeführt. Aufgrund der vorhandenen Raumhöhe von mehr als 4 Metern konnte im Bibliotheksraum eine Galerieebene für die raumhohe Bücherwand verwirklicht werden. Diese erstreckt sich vom Essraum über den zentralen Bibliotheksraum bis zum Arbeitszimmer in einer Länge von 23 Metern. Die vorhandenen Innenwände zwischen diesen Räumen wurden auf der Fassaden- und der Kaminmauerseite raumhoch „aufgeschlitzt“, das dadurch entstehende Raumkontinuum erlaubt vielfältige Ein- und Ausblicke.

Die Galerieebene wurde in einer zarten Holz-Stahlkonstruktion ausgeführt, alle konstruktiven Teile wurden sichtbar belassen. Die alten Kastenfenster mit den charakteristischen Fensterklappen wurden in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt saniert. In der Bibliothek wurde ein geölter Eichenholzboden, auf der Galerie und in den Labors wurde eine PU-Beschichtung ausgeführt.

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Wohnung für einen Bücherfreund
Opernring, 1010 Wien